Montag, 6. Juni 2016
Meine Musikproduktion
Um 2012 erlitt ich einen Rück- und Anfall als Lieder-macher. Ich nahm mir seit Jahren angesammelte Entwürfe für „Zwerglieder“ vor, machte mich notdürftig sowohl mit dem freizugänglichen digitalen Aufnahmeprogramm Audacity wie mit einigen mir bis dahin fremden Musik-instrumenten vertraut und verwandelte mein einziges Zimmer vorübergehend in das Heimstudio eines wahnsinnig gewordenen Alleinunterhalters. Das Ergebnis liegt auf im ganzen fünf CDs vor. Nachdem ich nämlich auf drei Platten 90 Zwerglieder gepreßt hatte (Nie wieder Lieder I–III), sah ich mich gezwungen, die Behauptung einer Freundin zu widerlegen, ich sei unheilbar an Minimalismus erkrankt. So schuf ich auch noch eine Platte mit einem Dutzend herkömmlicher Lieder (Schnee-schippen) und eine Platte mit 12 Instrumentalstücken (Ziegen). Als sich dann ziemlich rasch abzeichnete, daß auch für die musikalischen Erzeugnisse meines Genies so gut wie kein Bedarf vorlag, hielt ich mich schadlos, indem ich wenigstens meine Musikinstrumente wieder verkaufte. Seit 2013 mache ich keine Musik mehr. Meine angeblich in Spanien gebaute Konzertgitarre behielt ich zwar, doch aus der Staubschicht auf ihr könnte man inzwischen eine Grabinschrift meißeln.

Auf meinen Platten sind noch zwei andere Gitarren, außerdem hausgemachte Percussion, Tenorbanjo, Mandoline, Akkordeon, Querflöte und Marimba zu hören. Der so erzeugte, nie zuvor gehörte Sound ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Ein Münchener Musikwissen-schaftler ordnete ihn unter „Wirtshaus-Sound“ ein. Die Beschränktheit meiner Gesangsstimme beklagte ich bereits weiter oben in diesem achten Band, siehe unter „Trotz & Töne“. Ich habe mich nie für einen sonderlich begabten „ausführenden“ Musiker gehalten, wogegen ich freilich glaube, als „Komponist“ seien mir einige bemerkenswerte Erfindungen gelungen. Tatsächlich sprachen einige wenige BerufsmusikerInnen vom „gehaltvollen“, oft „bissigen“ Witz meiner Stücke und lobten gewisse „originelle“, meist gut auf den Text bezogene harmonische Wendungen. Andererseits wiesen sie mich, was Qualität und Originalität der Stücke angeht, zurecht auf Unausgewogen-heit in dem Fünf-Platten-Opus hin, in dem manches zu schwach sei und sich manches zu oft wiederhole. Deshalb schwebt mir inzwischen (2019) ein doppelter Ausweg vor: das Opus muß auf eine Platte zusammengestrichen, nicht aber von mir zu Gehör gebracht werden. Das heißt, ich warte auf geneigte erfahrene BearbeiterInnen und Interpreten, die mein Opus in einem erfrischenden Querschnitt vorlegen.

Ein Beispiel für die Auswahl werde ich gleich geben. Sie wäre ungefähr 70 Minuten lang. Möglicherweise findet sich aber auch eine bessere Auswahl. Auch meine Reihenfolge der Stücke bitte ich als vorläufig zu betrachten. Ernsthaft Interessierten könnte ich zunächst die fünf Platten und Links auf sämtliche Noten schicken. Was den „Sound“ der Bearbeitung angeht, bin ich für vieles offen, sei es Jazzrock, seien es kammermusikalische Darbietungen durch ein Orchester mit bei jedem Lied wechselnden kleinen Besetzungen. Allerdings sollte der neuen Arbeit durchgehend ein Gepräge eignen. Nur nicht das Gepräge sogenannter „Neuer Musik“, für die man erst einmal einen Entschlüsselungskurs beim Bundeskriminal-amt belegen muß.

In einer AZ-Buchausgabe wären die Noten der folgenden Auswahl an Ort und Stelle eingebunden; hier dagegen begnüge ich mich mit [$] Links auf PDFs. Für sie gilt folgende Legende: Folge = Reihenfolge der Teile (in meinen Aufnahmen) / At = A-Teil mit Text / Akkorde: C = Dur / c = Moll / C° = vermindert; drei kleine Terzen (c-es-fis-a) / C+ = übermäßig; Dreiklang erhöht (gis statt g) / C 7+ = Sept erhöht (h statt b). Im übrigen muß ich um Nachsicht bitten: Da ich im Notensetzen nicht weniger unbeholfen als in der Musiklehre überhaupt bin, dürften diese Dokumente einige Fehler und manche Mängel enthalten. Ferner gebe ich aus jeder „Abteilung“ mindestens ein Hörbeispiel von meinen Platten. Etliche weitere Hörproben finden sich über die ganze Webseite verstreut. Dabei sollte man aber berücksichtigen, mp3-Dateien haben keine CD-Qualität.


XXX / Leon hat oft ein Brett vor dem Kopf / 33 Zwerglieder, 4 Songs und 9 Schlager ohne Worte, sämtlich nach Henner Reitmeier


A

1 Hurtiges Flüßchen
Hurtiges Flüßchen, berichte den Meeren, ich sei nicht versessen drauf, weit weg zu sein. Kühlst mir die Waden. Libellen verquirln / Heuduftes Schwaden, statt Möwen, die schrein.
[$] no fluesschen (pdf, 30 KB)

2 Der Fitnesser
Gern nimmt der Fitnesser Wald und Flur als seine Bahn. Wo hätt er eine schönere Kulisse für seinen stumpfen Wahn in den grellen Litzen? Fehlt noch ein Dompfaff, der auf der Mütze Trittbrett fährt.
[$] no fitnesser (pdf, 27 KB)

3 Kosmologie
Hab keine Mutter gehabt, kam mit nem Urknall zur Welt. Vor mir gabs gar nichts; wie ein Loch, das auch ohne Rand gut hält. Jodelnd die Lage erfaßt, hab ich gleich nach dem Knall ein Bulletin mit ein paar Fragen verfaßt.
[$] no kosmologie (pdf, 26 KB)

4 Beethoven an Elise
Diese fette Spinne in dem Rad, das so feingewirkt im Strauch hängt – hing sie nur vor deinem Schlafzimmer-fenster, daß sie mir deine Träume finge!
[$] no beethoven (pdf, 25 KB)

5 Aufstand
Der Dom erzittert und wankt im Brausen meiner Orgel. Ich seh den Pfarrer: er bangt! Heißa, auch er wird gewiß / tot aus dem Schutt geborgen ...
[$] no aufstand (pdf, 26 KB)

6 Lieber Fliegenpilz
Lieber Fliegenpilz, nachdem ich dich gegessen habe, bin ich, wie es aussieht, gar nicht tot. Vielmehr scheine ich zu fliegen, während unter mir das Herbstlaub loht. Und wie prächtig leuchtest du in Rot!
[$] no fliegenpilz (pdf, 28 KB)

7 Greisengrüße
Wie wir zu kauen, kacken und klönen haben, wird uns früh beigebracht. Doch sich dem wieder zu entwöhnen, lernt man nur als Autodidakt.
[$] no greisengruesse (pdf, 25 KB)

Ich gedenke an dieser Stelle meiner „frühen Interpreten“ Frank Wismar alias Nana (Bariton) und Lena Müller alias Willi (Piano). Sie erwählten sich 12 Stücke der CD I und machten ein bemerkenswertes spätromantisches Liedgut daraus, das sie im Sommer 2011 in Berlin aufnahmen. Sie nannten ihre so entstandene CD Nana – fast keine Lieder!. Hier ihre Fassung des siebten Stückes: nana greise (mp3, 1,638 KB) .

8 Herzliches Beileid
Was mich stets ergreift, ist mein Geburtstag. Alle Briefe schwarz gerahmt. Jeder Mensch spricht mir sein Beileid aus, weil ich damals, wie sie wissen, ungefragt / sterbliche Gestalt annahm.
[$] no beileid (pdf, 27 KB)

9 Inflation
Kleinstadt und Rettich, die Steuer, der Bauch / blähn sich im Zug des Fortschritts ungemein auf. Selbst unser Weltall, heißt es, dehnt sich hartnäckig ins Nichts. Dessen Geschmack hat auch längst der Rettich.
[$] no inflation (pdf, 24 KB)

10 Odenwälder Hochzeitsmarsch
Nach der Trauung nehmen die Vermählten strahlend Platz im Feuerwehrauto. Glaubt mir, wenn sie bald einander quälen, heulen die Sirenen nicht mehr froh.
[$] no hochzeitsmarsch (pdf, 27 KB)

11 Überfluß
Glitzernder Rauhreif auf Wiesen und Äckern. Unter den Bäumen rote Lachen wie Blut. Das sind die Äpfel, die der Bürger nicht leiden kann; muten ihm Tag für Tag kostenloses Lächeln zu.
[$] no ueberfluss (pdf, 28 KB)

12 Liebes Kätzchen
Wie himmlisch, himmlisch, meine Süße, dein zartes Fell zu streicheln, während deine Magendrüsen Spatz und Mäuschen einspeicheln.
[$] no kaetzchen (pdf, 25 KB)

13 Die Feindseligkeit
Die Feindseligkeit stellt der Mensch gewöhnlich ungern ein, weil sie ihn, wie das Wort schon sagt, trotz des Ärgers glücklich macht. Viel Feind viel Ehr! Echte Feindschaft läutert bis ins Blut. Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt. Selig macht die Wut.
[$] no feindseligkeit (pdf, 27 KB)

14 Hofkastanie
Hofkastanie, ich bette dies Lied in eine Stachelfrucht, es ist ja noch Kind. Werden im Herbst auch die Spitzbuben knien, vom tiefen Glanz des Liedes werden sie blind.
[$] no hofkastanie (pdf, 28 KB)

15 Brett Rag
Leon hat oft ein Brett vor dem Kopf. Alle Nachbarsbuben hänseln ihn laut. Doch wie blöde steht die Bande da, wenn Leon sie durch ein Astloch beschaut.
[$] no brett-rag (pdf, 26 KB)

16 Der Blattabschläger
Setzt ihm die Stadt doch ne Linde vors Haus! Daß der Besuch auf der Treppe festklebt! Und dann im Herbst: da torkelt das Laub, wenn er vorm Fegen aufs Bäumchen einschlägt ...
[$] no blattabschlaeger (pdf, 32 KB)

17 Im Parcours
Um ihren Zaum fliegt der Schaum. Sie schleuderns Hindernis bald über den Richterturm und furzen wie der Blitz. In der Pause walzt ein Traktorist / schleifenförmig die zerwühlte Bahn. Er bietet dem Volk, das schwitzt, Graziöses ohne Wahn.
[$] no parcours (pdf, 28 KB)

18 Um die Trollblume
Die Königin von unsrem Hochmoor weist auf rankem Halse einen gelben Turban auf. Die Großwesire wurden stark verkleinert und in einen Trog mit Sud getaucht. Die Schöpfe dieser Wichte sind ganz bleich, damit kein Schaf sich an den Wollgräsern vergreift.
[$] no trollblume (pdf, 28 KB)

19 Kopf hoch
Grämt dich der Verdacht, daß du nie etwas Einzigartiges schaffst, sei gewiß, es gibt keinen Mensch, der dir je dein Sterben vormacht.
[$] no kopf hoch (pdf, 26 KB)

20 Kriege
Die daran verdienen, den Staatssekretär schmiern, sind leider nie dieselben, die die Kriege führn. Rüstungs-haushalt, Sturmangriffe, Trauermärsche, Rollstuhl, Blutzoll, Grabgebinde zahln wir Ärsche.
[$] no kriege (pdf, 25 KB)

21 Am Nil
Von den Papyrusstauden Lärm wie'n Wasserfall. Das sind die Schwalben, Kindchen, die nach Norden ziehn. Träume, sie hielten leere Körbchen umkrallt; schaukeln dann Partyspieße aller Sorten drin.
[$] no nil (pdf, 28 KB)

22 Hafenbar
An verwaister Promenade klingeln nur die Seile der Fahnenmasten. Statt Laternen Sterne, die funkeln: tuns vermutlich ohne Absicht. Vor mir liegen Boote, sogar Jachten, die zu meinem Auftritt leise schunkeln.
[$] no hafenbar (pdf, 27 KB)

23 Sommerabend
Am Scheunendach steht der Mond wie ein Ohr, hörts Fledermäuschen durch die Dämmerung schwirrn. Die Hoflinde, früh in Träumen verlorn, atmet erbarmungslos ihre Süße zu mir.
[$] no sommerabend (pdf, 17 KB)

24 Die Küsse der Moderlieschen
Des schwülen Abends hab ich Beine wie Pfähle, hock mich ans Ufer, geb den Gutsteichbootssteg. Statt ner feschen Kapitänin legen nur kleine Fische an; zupfen sich Schweiß von meinen Waden; oh das erregt!
[$] no kuesse (pdf, 29 KB)

25 Himmel & Erde
Ach die Kartoffel kennt keine Knospen, schaukelt nie in Kronen. Doch dafür erspart sie sich Licht und Sonnen-brand. Fühlt sich wohl in lehmigem Schoße und so gehts mir auch mit dir. Reichst mir sogar Knospen und dein stürmisches Schaukeln raubt mirn Verstand.
[$] no himmel (pdf, 29 KB)

26 Spargelzeit
Höhnt aus der Wiese die Wachtel „Bück dich nur!“, während die Sonne erbarmungslos den Sand durchglüht, bohrt sich für Ljuba das Messer, das den Spargel sticht, jubelnd ins aufgeschwemmte Fleisch des Herrn, der sie um dies Land betrügt.
[$] no spargelzeit (pdf, 26 KB)
Hörprobe: spargelzeit (mp3, 1,149 KB)

27 Der Zirkuspudel
Schnarcht die Besatzung, schnürt Pudel zu den Rängen im mondfahlen Zelt. Beim Sprung durch den Feuerreif – nach Trommelwirbeln Jubelgeschrei – feiert sich Pudel selbst.
[$] no pudel (pdf, 28 KB)

28 Landwirtschaft
Landwirtschaft birgt manches Rätsel. Steht da ein Rind auf, stemmts zuerst den Hintern in die Höhe. Steht da ein Pferd auf, reckts umgekehrt erst den Schädel. Ja, warum denn? – „Weil Pferde“, sagt die Bäuerin, „keine Wiederkäuer sind.“
[$] no landwirtschaft (pdf, 29 KB)

29 Im Schloßpark
Während sie träumt; ihren Rollstuhl um die Denkmäler lenkt; wird die Wolldecke auf ihren Knien / von paar stummen fetten Flocken Schnee getränkt. – Wie lang hat wohl der gefrorne Atem Gottes gebraucht, bis er endlich hier im stillen Schloßpark im Schoß ner jungen lahmen Frau auftaut?
[$] no schlosspark (pdf, 29 KB)

30 Gottes Langsamkeit
Erster Müßiggänger war Gott. Schuf er die Welt doch in sechs Tagen. Tat es nicht durch ein Fußaufstampfen, Fingerschnippen, ja Wimpernschlag – nein, der Allmächtige sprach bescheiden: „Alter, laß dir Zeit!“
[$] no langsamkeit (pdf, 18 KB)

31 Klavierkonzert
Dank des schwarzen Lacks könn' alle Pianisten immer noch zwei andre huschende Hände erspähn. Das wirkt anspornend kraft des Wissens, daß die Konkurrenz nicht schläft.
[$] no klavierkonzert (pdf, 28 KB)

32 Pansinn
Über den Buckeln der Landstraße flirrt heiße Luft. Vom Pappelhain trudelt sowas wie gebleichte Wolle übern Fluß. Weil Pan wieder mal seine Schäfchenwolken schern muß.
[$] no pansinn (pdf, 28 KB)

33 Schock laß nach
Ich sage euch ade. Hab meinen Schuldigen endlich gefunden. Steuert nen top ICE. Ich aber steh am Ausgang des Gotthardtunnels.
[$] no schock (pdf, 26 KB)


B

1 Andacht
Klar ist die Winternacht. Ich steh vorm Haus. Schlage mein Wasser ab unter dem Kirschbaum, der kahl ist, und äuge beim Pinkeln befremdet hinauf. / Hab ich nen Weihnachtsbaum? Ist er doch übersät mit goldenem, glitzerndem Schmuck. Hole die Leiter, Mann, und irgendein Gefäß, um ihn rasch zu pflücken, wenn grad keiner guckt. / Führ dich nur lustig auf, Pinkellaus. Wir ziehn hier Kreise, ob kalt oder heiß, ist egal, aber du, Freund, zerfällst schon in Kürze zu Staub.
[$] no andacht (pdf, 20 KB)

2 Kleiner Bahnhof
Unkraut im Schotter, die Schienen verrostet, die Uhr steht auf Mond. Schönes Gebäude. Die Fenster verrammelt, daß niemand drin wohnt. / Kommt da nicht trotzdem ne Lok angestampft? Schält sich da nicht ne Person aus dem dichten Dampf? / Onkel aus Georgia, wie nett, daß du mal nachschaust, worans mir grad mangelt. Lady aus Yorkshire, du hättst dir wohl zu gern einen Dichter geangelt. / Doch mir zu Füßen beugt sich ein Fingerhut über das Gleis. Läutet mit Blüten, die hübsch sind, Alarm, daß er unversehrt bleibt.
[$] no kleiner bahnhof (pdf, 21 KB)

3 Im Schlaraffenland
Da perlt es durch den Schlauch, der an meinem Bett am Galgen hängt und leise zuckt. Da perlt der pure Nährstoff aus diesem Plastikbeutel stracks in meinen Magen, ohne daß ich auch nur müde kauen muß. / Ja wer hätte das gedacht, daß ich auf meine alten Tage so bequem im Schlaraffenland lieg. Immer auf dem Rücken, immer zum Entzücken meiner treuen Gattin, die mich auch als schlaffen Mann liebt. / Da perlt es durch den Schlauch, der an meinem Bett am Galgen hängt und leise zuckt. Da perlt der pure Nährstoff aus diesem Plastikbeutel stracks in meinen Magen, ohne daß ich auch nur müde kauen muß. / Ja das ist genial erfunden, daran kann ein Gott gesunden, Schwester Kim, Sie sind meine Zeugin. Niemals widersetz ich mich dem Windelwechsel. Zur Belohnung werde ich gemästet wie ein Säugling.
[$] no schlaraffenland (pdf, 22 KB)

4 Schneeschippen
Wo hängt die Mütze, wo liegen die Handschuh? Pack dir den Schieber, Alter, es schneit. Wo bleibt die Neugier, was heut wohl unterm Schnee zum Vorschein kommt. Nachbars Köter hebt grad sein Bein. / Hätt mir gern Kräuter vom Beet geschnitten, mich nach dem Mahl in den See geschmissen. Wär jetzt zu kalt. Bin schon zu alt. / So an die Säge, den Ofen gekettet, kommt man sich selber wien Köter vor. Wo bleibt die Neugier, was heut sich aus den Schals und Mänteln schält. Radio sagt, ein Tramp ist erfrorn. / Hätt gern Holunder und Harz gerochen und einer Nixe das Herz gebrochen. Wär jetzt zu kalt. Bin schon zu alt.
[$] no schneeschippen (pdf, 20 KB)
Hörprobe: schneeschippen (mp3, 3,396 KB)


C

1 [$] an der mole (pdf, 15 KB)
2 [$] ziegen (pdf, 17 KB)
3 [$] hoern sie lieben sie brahms (pdf, 21 KB)
4 [$] blues in c (pdf, 19 KB)
5 [$] wer hat den krieg befohlen (pdf, 21 KB)
6 [$] libertaerer marsch (pdf, 20 KB)
7 [$] faure (pdf, 22 KB)
8 [$] ludwigs ferkel noten (pdf, 24 KB)
Hörprobe: ludwigs ferkel (mp3, 2,850 KB)
9 [$] abgang (pdf, 20 KB)


Über meine fünf Platten hinaus finden sich neuerdings in dieser Wild-West-Geschichte weitere, eher kurze 12 Lieder, die eventuell berücksichtigt werden könnten.
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