Dienstag, 23. August 2022
Statistiken

Seit dem Heraufkommen der Massengesellschaften zählen Statistiken zu den wirksamsten Lügen- und Betrugsmitteln der jeweils herrschenden Cliquen. Das leuchtet fast unmittelbar ein, weil Massen eben eine gleichsam natürliche Vorliebe für große Zahlen haben. Dagegen war den winzigen »proletarischen Vorhuten«, die wir auch in Deutschland hatten, schon um 1970 klar, die Statistiken der Arbeitsämter werden grundsätzlich beträchtlich gefälscht. Inzwischen gibt es derart viele Sorten von »Unterbeschäftigung«, daß die Behörden- und Fernsehchefs nach Belieben mit ihnen jonglieren können. Die Massen fressen es. Wahrscheinlich erregen auch die Statistiken über die jährlichen Opfer des Straßenverkehrs wenig Anstoß. Schließlich gibt es kaum ein Mitglied der Masse, das unmotorisiert wäre, und die Motorisierten haben den verständlichen Wunsch, sich sicher zu fühlen. Deshalb fahren sie diese gepanzerten Wagen mit den scheunenbreiten Mäulern. Zwischen 1970 und 2017, lese ich erfreut bei destatis.de*, haben wir in Deutschland einen unablässigen und starken Rückgang der Verkehrstoten zu verzeichnen, von 21.000 auf 3.000. Das gibt gute, beruhigende Zeitungsüberschriften. Bei den Verletzten soll der Rückgang allerdings schon deutlich weniger stark ausgefallen sein, von knapp 600.000 auf knapp 400.000. Das paßt nicht mehr so gut in die Zeitungsartikel. Denn viele dieser Verletzten sind einäugig oder einbeinig, rollstuhlfahrend oder Selbstmordkandi-daten. Dies lebendig an die Wand zu malen, können wir von der Statistik wohl kaum verlangen. Sie tötet jeden Einzelfall.

Vorausgesetzt, die Leute vom Statistischen Bundesamt sind die Redlichkeit in Person, könnte man sich immer noch fragen, woher sie das alles, was sie uns erzählen, eigentlich wissen. Und ob der Bürger im Zweifelsfall eine Möglichkeit hätte, die Quellen und die Darstellung seiner Bundesamtsleute zu überprüfen? Da sehe ich ziemlich schwarz. Schon die ersten Glieder der Informationskette, die MelderInnen und ErfasserInnen von Verkehrsunfällen, sind nur Menschen. Sie haben ihre Interessen und Schwächen und machen zuweilen Fehler. Dies dürfte gewaltig verstärkt erst recht für die aufgeblasene Plandemie gelten, die uns vor rund zweieinhalb Jahren verordnet worden ist. Viele kritische Stimmen behaupten, auch von den jüngsten »Impfschäden« erreichten uns nur Bruchteile, weil sie, aus Kosten- oder Gehorsamsgründen, von den Ärzten gar nicht erst gemeldet oder spätestens in den maßgeblichen Instituten umfrisiert würden. Übrigens erläuterte der wohlbestallte Statistiker Gerd Bosbach bereits im Frühjahr 2020, welches Ausmaß an Unklarheit und Willkür beim Operieren mit Zahlen von Infizierten, Verstorbenen, Bedrohten am Werke ist.** Viel komme auf die Kriterien an, und die seien oft unterschiedlich. Schon an der Frage, ob ein alter Mensch mit oder an Corona gestorben sei, scheiden sich bekanntlich die Geister. Ferner arbeiten die Schürer der Panik gern mit Hochrechnungen, nämlich durchaus ungesicherten Annahmen, ohne dies jedoch einzugestehen. Ähnliches gilt »natürlich« für die Temperaturmessungen und Alarmmeldungen der angeblichen KlimaschützerInnen und für tausend andere Bereiche. Hier ist immer höchster Argwohn angebracht.

Um noch einmal auf die Impfschäden zurück zu kommen, steht uns nach Ansicht der bekannten kritischen US-Medizinern Joseph Mercola und Ryan Cole geradezu eine erdweite Springflut in Haus. Ihre Darstellung*** klingt eigentlich glaubhaft. Aber in den Leidmedien werden sie verleumdet. Die beiden behaupten, seit den jüngsten Impfungen nähmen vor allem diverse Krebs-, ferner Autoimmun-Erkrankungen, Schlaganfälle, Unfruchtbar-keit und anderes auffällig zu, dabei selbst unter jungen Menschen. Sie stützen sich dabei auf Aussagen vieler Ärzte, eigene Laborerfahrungen und sogar Daten aus der renommierten Defense Medical Epidemiology Database (DMED), die auch vom Pentagon benutzt wird. In der Tat hatte nämlich ein Whistleblower des Militärs »gesungen« und die alarmierenden Daten für eine öffentliche Anhörung zu Verfügung gestellt. Kurz darauf habe das Pentagon den Zugang zu DMED gesperrt – und als es ihn nach einer Woche wieder freigab, seien die »Spitzen« des alarmierenden statistischen Verlaufs plötzlich entschärft gewesen. Cole entkräftet die Ausreden des Pentagons und spricht von einem Betrug auf Watergate-Niveau.

* https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2018/Verkehrsunfaelle-2017/pressebroschuere-unfallentwicklung.pdf?__blob=publicationFile
** »Solchen Wissenschaftlern würde ich gerne Kamera oder Mikrofon entziehen«, https://www.nachdenkseiten.de/?p=59617, 26. März 2020
*** https://www.rubikon.news/artikel/todlicher-gesundheitsschutz-2, 4. August 2022

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